Julia Grabher setzte ihre herausragende Form auf Sand auch beim ITF-W100-Turnier in Wiesbaden fort. Nach drei Turniersiegen in Serie und einem weiteren Auftakterfolg in Wiesbaden schien ihre Erfolgswelle kein Ende zu nehmen. Insgesamt konnte die 28-jährige Dornbirnerin unglaubliche 36 Sätze in Folge für sich entscheiden – eine beeindruckende Leistung, die nur wenigen Spielerinnen gelingt.
In den späteren Runden des Turniers musste Grabher dann jedoch erstmals wieder Satzverluste hinnehmen, schaffte es aber dennoch mit ihrem 21. Sieg in Serie bis ins Finale. Dort unterlag sie schließlich der topgesetzten Ungarin Anna Bondar (WTA 102) mit 2:6, 4:6 – ein Ergebnis, das möglicherweise auch der körperlichen Erschöpfung nach den intensiven Wochen geschuldet war.
Trotz der Finalniederlage zeigte sich Grabher zufrieden: „Es war wieder eine sehr gute Woche für mich. Jetzt ist es wichtig, neue Energie zu tanken und sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren.“
Mit dem Finaleinzug sicherte sie sich 65 weitere WTA-Punkte und kletterte in der Weltrangliste weiter nach oben. Von Platz 470 zu Jahresbeginn verbesserte sie sich auf Position 162 – nur noch drei Plätze und 21 Punkte trennen sie aktuell von Sinja Kraus, die in Wiesbaden in der ersten Runde ebenfalls gegen Bondar ausschied.

